Ärzte und Krankenschwestern

Nicht nur die Arbeitnehmer mit einem entsprechenden Einkommen stehen häufig vor der Frage, ob die GKV oder die PKV die bessere Wahl ist, sondern ebenfalls müssen die Ärzte diese Entscheidung treffen, denn gerade sie sind es, die durch ihre tägliche Arbeit einem höheren Erkrankungsrisiko unterliegen.

Ärzte müssen höhere Ansprüche stellen

Vor allem dann, wenn die Ärzte eine Fachrichtung ausüben, bei der sie täglich mit ansteckenden Krankheiten zu tun haben, ist eine Gefahr der Ansteckung enorm hoch. Daher sollte der Anspruch an die Absicherung in der Krankenversicherung besonders ausgeprägt sein, um immer von der besten Versorgung profitieren und möglichst schnell wieder praktizieren zu können.

Daher ist die Entscheidung, ob nun die GKV oder die PKV den Ansprüchen am besten gerecht werden kann, überdurchschnittlich zu bewerten.

In der GKV lässt sich die Familie mitversichern

Wenn Ärzte in der GKV versichert sind, dann können nicht nur sie die Leistungen in Anspruch nehmen, die im Leistungskatalog festgesetzt sind, sondern haben weiterhin die Möglichkeit, dass Ehepartner und Kinder in der Familienversicherung beitragsfrei mitversichert werden können. Hierfür ist es allerdings notwendig, dass die Ehepartner über kein eigenes Einkommen verfügen und für die Kinder noch Kindergeld bezogen wird. Somit kann mit einem einzigen Tarif die Absicherung der gesamten Familie stattfinden.

Weiterhin ist als Vorteil zu werten, dass sich die einkommensabhängigen Beiträge durch eine Gesundheitsverschlechterung oder mit zunehmenden Alter nicht verändern dürfen. In der PKV hingegen würden die Beiträge, gerade wegen dem hohen Versicherungsrisiko, enorm ansteigen.

Die PKV bietet günstige Tarife für Ärzte

Allerdings locken zahlreiche Versicherer in der PKV mit speziellen Tarifen für Ärzte. Dies hat den Hintergrund, dass sie diese Berufsgruppe als sehr gute Versicherungsnehmer ansehen, die in der Lage sind, eine Erkrankung schnell erkennen und gegebenenfalls sogar selbst behandeln können.

Eine Vielzahl dieser Tarife ist sogar auf die Familie ausgeweitet, die dann ebenfalls mitversichert werden kann.

Auch für Ärzte gilt eine Jahresarbeitsentgeltgrenze

Wenn Ärzte keine eigene Praxis betreiben, dann müssen auch sie die gültige Jahresarbeitsentgeltgrenze erreichen, um von der GKV in die PKV wechseln zu können.

Betreiben sie allerdings eine eigene Praxis, dann haben sie das Recht, sich immer bei einem privaten Versicherer zu versichern. In diesem Fall greift die Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht.

Die Vorteile gegenüber der GKV

Wird ein spezieller Tarif in der PKV ausgewählt, dann profitieren die Ärzte von zumeist geringen Beiträgen bei gleichbleibenden, guten Leistungen. Die Familienangehörigen können mitversichert werden, unabhängig von ihrer beruflichen Ausübung. Angehende Ärzte, die sich im praktischen Jahr befinden oder bereits das 25. Lebensjahr erreicht haben, können von noch günstigeren Beiträgen beim privaten Versicherer profitieren.

Eine weitere Kostenabsenkung in dieser Krankenversicherung ist dadurch möglich, dass in dem jeweiligen Tarif lediglich die Wahlleistungen ausgewählt sind, die auch tatsächlich notwendig sind. So kann es beispielsweise durchaus sinnvoll sein, wenn präventive Untersuchungen oder Medikamente ausgeschlossen werden.

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