So funktioniert die gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Die Aufgabe der gesetzlichen Krankenversicherung besteht darin, den Versicherten bei der Erhaltung, Wiederherstellung und/oder Verbesserung ihres Gesundheitszustandes zu helfen. Der Grundgedanke ist, dass alle Versicherten den gleichen Leistungsanspruch haben, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Gesundheitszustand.

In der privaten Krankenversicherung (PKV) können die Versicherten die Höhe ihrer Beiträge, ihrer Selbstbeteiligung und den Umfang der Leistungen weitestgehend (je nach Tarif) selbst bestimmen. Das ist in der GKV anders.

Klar geregelte Beitragshöhe

So wird die Höhe des Beitrages zur GKV aufgrund des Einkommens eines gesetzlich Versicherten ermittelt. Das erfolgt nach bestimmten Regeln, die im fünften Sozialgesetzbuch (SGB IV) festgelegt sind. Zur Berechnung der Beiträge in der GKV wird die sogenannteBeitragsbemessungsgrenze zu Rate gezogen. Außerdem ist vom Gesetzgeber festgelegt, dass der Beitrag zur GKV einen bestimmten Betrag nicht übersteigen darf.

Selbstbeteiligung gesetzlich geregelt

Was die Selbstbeteiligung in der GKV anbelangt, so gibt es auch hier deutliche Unterschiede zur PKV. Denn auch die Höhe der Selbstbeteiligung ist vom Gesetz vorgegeben. Darüber hinaus ist auch definiert, bei welchen Leistungen überhaupt eine Selbstbeteiligung verlangt werden darf und in welchen Fällen die Krankenkasse selbst für die Leistungen aufzukommen hat.

Die GKV basiert auf einem klar geregelten System, das allein durch Gesetzesänderungen gekippt oder abgeändert werden kann.

So funktioniert die GKV:

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